Die meisten Lkw und Busse haben ein 24-Volt-Bordnetz aus zwei in Reihe geschalteten 12-Volt-Batterien. Für die Starthilfe braucht es deshalb ein 24-V-Startgerät und dicke Kabel – ein Pkw mit 12 Volt kann nicht helfen. Über das Formular fragen Sie die Leistung „Diesel LKW Starthilfe“ an und sehen den Preis vor der Buchung.
Warum Lkw anders überbrückt werden
Ein Pkw hat eine 12-Volt-Batterie. Ein schwerer Lkw dagegen hat meist zwei 12-Volt-Batterien in Reihe – zusammen 24 Volt. Der Diesel-Anlasser eines Lkw braucht beim Start sehr viel Strom, deshalb kommen bei der Lkw-Starthilfe spezielle 24-V-Startgeräte und Kabel mit großem Querschnitt zum Einsatz.
Pkw und Transporter
12 Volt, eine Batterie. Normale Benzin- oder Diesel-Starthilfe.
Lkw und Busse
Meist 24 Volt, zwei Batterien in Reihe. 24-V-Startgerät nötig – genau dafür gibt es die LKW-Starthilfe.
Wichtig: 12-V- und 24-V-Fahrzeuge niemals direkt miteinander verbinden. Ein 12-V-Pkw kann einem Lkw nicht helfen, und 24 Volt an einem Pkw können Steuergeräte zerstören.
So fragen Sie die LKW-Starthilfe an
Standort eingeben
Adresse oder GPS. Bei Autohöfen, Rampen und Betriebsgeländen hilft eine kurze Beschreibung der Zufahrt.
„Diesel LKW Starthilfe“ wählen
So weiß der Helfer, dass er ein 24-V-Gerät mitbringen muss.
Helfer und Preis wählen
Preis und voraussichtliche Ankunft sehen Sie vor der Buchung.
Batteriekasten zugänglich machen
Bis der Helfer da ist: Batteriekastendeckel frei räumen, Batteriehauptschalter prüfen.
Erst prüfen: Ist es wirklich die Batterie?
- Batteriehauptschalter: Viele Lkw haben einen Trennschalter. Steht er auf „Aus“, ist alles tot – obwohl die Batterien voll sind.
- Anlasser klickt nur oder dreht zäh: typisch für leere oder kalte Batterien – Starthilfe hilft.
- Anlasser dreht normal, Motor springt nicht an: eher Kraftstoff (z. B. Paraffin-Ausflockung bei Frost), Luft im System oder ein Sensor. Starthilfe hilft hier nicht.
- Polklemmen: Lose oder korrodierte Klemmen im Batteriekasten verursachen oft Startprobleme.
Leere Lkw-Batterien vermeiden
- Standverbraucher im Blick behalten: Standheizung, Kühlbox und Geräte in der Kabine ziehen über Nacht viel Strom.
- Batteriewächter nutzen: Viele Lkw schalten Komfortverbraucher bei niedriger Spannung ab – diese Funktion nicht deaktivieren.
- Bei längeren Standzeiten den Batteriehauptschalter ausschalten oder ein Erhaltungsladegerät für 24 V anschließen.
- Beide Batterien gemeinsam tauschen: Eine neue Batterie in Reihe mit einer alten altert schnell mit.
Häufige Fragen
Kann ein Pkw einem Lkw Starthilfe geben?
Nein, nicht bei einem 24-Volt-Lkw. Der Pkw liefert nur 12 Volt, das reicht für den Anlasser nicht. Umgekehrt darf ein 24-Volt-Lkw keinem 12-Volt-Pkw Starthilfe geben – das kann die Elektronik des Pkw zerstören.
Haben alle Lkw 24 Volt?
Schwere Lkw, Sattelzugmaschinen und Busse haben fast immer 24 Volt. Transporter und leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 t – etwa Sprinter, Crafter oder Transit – haben in der Regel 12 Volt. Für diese reicht die normale Diesel-Starthilfe. Im Zweifel steht die Spannung auf den Batterien oder in der Betriebsanleitung.
Warum sind die Lkw-Batterien so schnell leer?
Häufig wegen Standverbrauchern bei längeren Pausen: Standheizung, Kühlbox, Kaffeemaschine, Fernseher oder Ladegeräte in der Kabine. Dazu kommen Kälte, Kurzstrecken im Verteilerverkehr und gealterte Batterien. Ein Batterietrennschalter verhindert Entladung, wenn das Fahrzeug länger steht.
Was soll ich dem Helfer mitteilen?
Genauen Standort (Autohof, Betriebshof, Rampe, Parkplatz an der Autobahn), Fahrzeugtyp, ob die Batterien zugänglich sind und ob der Lkw ein Kühlaggregat oder einen Auflieger hat. Auf Betriebsgeländen am besten auch Zufahrt und Ansprechpartner am Tor.
Wie lange muss der Lkw nach der Starthilfe laufen?
Lkw-Batterien haben eine große Kapazität. Eine kurze Leerlaufphase lädt sie kaum nach. Besser ist eine längere Fahrt. Springt der Lkw öfter nicht an, sollten die Batterien geprüft werden – meist werden beide gemeinsam getauscht.